Die Hütte ist der erste Anlaufpunkt, wenn man sich aus dem Unterholz hoch zum Weg arbeitet. Direkt gegenüber beginnt der erste Pfad.
Die Sonne steht schon tief im Westen. Gleich ist es aber geschafft. Von diesem Punkt sind es nur noch 2 km bis zur beleuchteten Straße.

Ohne große Anfahrt 4 Stunden Natur. Das ist unsere Hausrunde 8. Wer mag, kann in Ekshärad einkehren und pausieren. Dann empfiehlt sich aber die umgekehrte Laufrichtung (also den langen Teil zu Beginn).

Wir starten in jedem Fall direkt am Anneberg Guesthouse und schlagen uns auf der anderen Seite der Bundesstraße 62 in den Wald. Dort verlaufen eine Vielzahl von  Traktorspuren von Osten nach Westen. Zur Orientierung dient der Waldsaum im Süden. Nach etwa 500 Metern erreichen wir eine Forststraße und eine Blockhütte. Direkt an der Blockhütte sticht ein Pfad nach Westen. Dem folgen wir 50 Meter. Ab jetzt folgen wir nur noch kleinen Wegen und Trampelpfaden.

Der erste Trampelpfad ist orange markiert. Er führt längsseits kleiner Hügel, kreuzt eine neue Forststraße und quert dann ein abgeholztes Feld, bevor er in einem Waldstück verschwindet. Hinter dem Waldstück wird der Weg wieder breiter. Wir laufen ein kurzes Stück nach Osten, bis wir die grüne Markierung sehen. Diese wird uns jetzt 11 Kilometer begleiten.

Das erste Stück endet direkt hinter der Kyrkheden Skolan – mit Blick auf den Ekesberg. Hier wäre die Möglichkeit eines Abstechers in den Ort.

Es geht dann weiter Richtung Westen. Zusammen mit der roten und gelben Loipe. Beide verabschieden sich nach einer Zeit und der grüne Pfad wird so schmal, dass man ihn manchmal nur noch erahnen kann. Aber er ist immer auf Sichtweite markiert. Hat man also nach 100 Metern keine Markierung mehr gesehen, läuft man wahrscheinlich auf einem Forstweg und nicht mehr auf dem grünen Pfad.

Dieser schlängelt sich die Hügel hoch und runter – mal durch dichte Wälder, mal durch steppenartige Wiesen mit großen Felsen – bis er auf einem Plateau einen weiten Ausblick Richtung Nord-Westen erlaubt. Am Ende dieses Plateaus laufen wir über eine kleine Holzbrücke.

Sumpf und Weite. Mit etwas Vorsicht findet man aber einen trockenen Weg.
Dem grünen Pfad folgen wir fast 11 km.
Die Brücke hält - aber am Zustand erkennt man: Hier gibt es keine Massenwanderungen.

Nun kommen ca. 2 km Schotterpiste Richtung Norden. Immer wieder haben wir aber einen weiten Blick über offene Wiesen. Am Ende des Schotterwegs geht es ein steiles Stück in den Wald. Oben finden wir eine Schutzhütte und eine Feuerstelle. Wir steigen wieder ein kurzes Stück bergab und stehen in einer kleinen Sumpflandschaft. Auf der anderen Seite ist deutlich eine Erhebung im Osten zu erkennen. Nun heißt es – mehr oder weniger – trockenen Fußes diese Erhebung zu erreichen. Einen ganz trockenen Pfad gibt es nicht – und so tastet man sich am besten von Baum zu Baum fort.

Das letzte Stück Natur hat begonnen. Es geht die erwähnte Erhebung hoch. Wieder ein traumhafter Blick in die Weite. Wir folgen weiter dem grünen Pfad und stellen nach ca. 1 km fest, dass wir am Kreuzungspunkt der 8 sind. Wir laufen also jetzt einen Teil des Weges doppelt. Ca. 500 Meter. Allerdings biegen wir nicht mehr – wie zum Anfang – in den Wald ab, sondern laufen geradeaus auf die Landstraße 62 zu.

Diese überqueren wir, um nun parallel zum Klarälven Richtung Norden zu marschieren. Nach insgesamt 15 km wartet dort das Gästehaus auf uns.

Skipiste unterhalb des Eksberget
Wir folgen der weißen Markierung. Kleine Runde - allerdings geht es nicht nach links, sondern wir beginnen mit dem Aufstieg zum Ekesberg.
Am Ende steht die alte Stabkirche von Nygård.

Die 2-stündige Tour führt vom Ausgangspunkt direkt hoch zum Ekesberg auf 300 Meter. Der Anstieg ist mäßig und der Weg gut ausgebaut. Auf dem lichten Gipfel hat man eine tolle Aussicht: Nach Osten über den Klarälven und nach Westen über den Mossbergsjön. Am Ende liegt ein Grab aus der Eisenzeit. Hinter dem Grab beginnt der leichte Abstieg. 60 Höhenmeter geht es runter. Ab hier wird der Weg enger und steiniger.

Der Sattel zwischen Ekesberg und „Kleinem Ekesberg“ ist etwa 500 Meter lang. Es geht größtenteils durch dichten Nadelwald. Kurz hinter den Überlandleitungen – dort hat man einen schönen Ausblick nach Norden Richtung Ekshärad – geht es steil bergauf. Der Gipfel des „Kleinen Ekesberg“ winkt mit 270 Metern.

Ein altes Grab aus der Eiszeit
Lichter Nadelwald
Immer wieder führt der Weg durch lichte Nadelwälder mit tiefgrünem Moos.
Vom Ekesberg kann man weit über das Land schauen.

Auch hier finden wir ein altes Grab aus der Eisenzeit. Es liegt am Ende des Gipfels. Nun geht es hinab. Wir halten uns an der nächsten Gabelung links und überqueren einen Forstweg, um auf der anderen Seite im Unterholz zu verschwinden.

Doch das Waldstück ist nur sehr kurz. Dahinter öffnet sich weites Land. Die Lecksteine sind ein Indiz dafür, dass wir hier auch Elche treffen könnten. Es geht nun ca. 2 km durch durch die Ebene. Noch ein kurzes Stück durch ein verzaubertes Wäldchen und wir erreichen den Vorplatz der alten Stabkirche.

Ab hier geht es über die Straße zurück zum Ausgangspunkt.